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67. Treffen mit 10 Teilnehmern am
7.11.09 nach genau 20 Jahren wieder in Krefeld im
Niederrheinischen Landschaftsmuseum Burg-Linn, diesmal
zum Thema: Vermessung in römischer Zeit.
Georg Opdenberg, Vermesser bei der Stadt Krefeld, stellte römische
Vermessungsmethoden im praktischen Versuch vor.
Nach der
Beschreibung des Vitruv hat er den CHOROBATH, einen Richtscheid zum
Höhennivellement, und auch die GROMA, ein römisches
Vermessungsinstrument zur Absteckung rechter Winkel, eine
Kombination aus Lot und Visierkreuz, nachgebaut. Anschaulich führte er
auch das einfache Abstecken rechter Winkel nach dem Satz des Phytagoras im
Gelände vor.

Georg Opdenberg (Fotos: Thomas Vogt)
(Foto: Hermann Menne) (Foto. Jürgen Tzschoppe)
Am Nachmittag führte der Leiter des Museums, Herr Dr.
Reichmann, durch die
Ausstellungsräume und gab einen Überblick über die römische Geschichte.
Ein Schwerpunkt waren natürlich aktuelle Ergebnisse der Grabungen in den
römisch-fränkischen Gräberfeldern von Krefeld-Gellep.
Sehenswert sind neben dem 1973 gehobenen Rheinkahn aus dem 8. Jahrhundert
auch die große Sammlung historischer Modelle niederrheinischer Städte am
Ausgang des Mittelalters.
66. Treffen mit 12 Teilnehmern am
24.10.2009 im archäologischen Park Xanten zum
Thema "römischer Lehmhausbau". Herr Dr. P. Kienzle erläuterte das Bauprojekt "Römische Wohnhäuser".
Drei Handwerkerhäuser wurden über dem
entsprechenden archäologischen Befund in einer Lehmbautechnik gebaut,
die der römerzeitlichen nachempfunden ist. Dem Experiment gingen
jahrelange Forschungen und Versuche in Xanten voraus.

(Fotos: Jürgen Tzschoppe)
(Fotos: Hermann Menne) 65. Treffen mit 19 Teilnehmern am 5.9.09 in
Andernach und auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
In Andernach führte der
Grabungstechniker Frank Brüninghaus über seine Stadtkerngrabung.
Von vorgeschichtlichen Gruben bis zur neuzeitlichen
Bebauung reichte die Vielfalt der Befunde. Ein Schwerpunkt lag auf der
römischen Bebauung (Stadtmauer,
Bad, Vicus). Viele Beobachtungen müssen noch
gedeutet werden und so ergaben sich interessante Gespräche.
römische Stadtmauer
Frank Brüninghaus
Auf der
Festung Ehrenbreitstein führte Herrn Dr. J. Hahn am Nachmittag durch die
Ausstellung "Geborgene Schätze an Mittelrhein und Mosel" des
Landesmuseums Koblenz.
Schwerpunkt dabei war die Entwicklung der
menschlichen Techniken in einer sich wandelnden Umwelt im Rhein- und
Moseltal. Herr Dr. Hahn erläuterte auch seine Art der didaktischen
Vermittlung dieser Erkenntnisse an Schulklassen. Auch hier gab es
reichlich Anlässe zu informativen Gesprächen.
(alle Fotos: Jürgen Tzschoppe)
Dr. Jörg Hahn
Zum Abschluss konnten wir den Ausblick von der Festungsterrasse auf das
Rhein- und das Moseltal genießen. 64.
Treffen mit 50 Teilnehmern am 14.2.09 in Aachen zur Besichtigung von
zwei Grabungen:
Der Stadtarchäologe, Herr Schaub M.A., erläuterte nach einer allgemeinen
historischen Einführung die archäologischen Freilegungsarbeiten unter
dem Aachener Dom zwischen den mächtigen karolingischen
Domfundamenten bis hinunter zu den römischen Befunden der Thermenanlage.
Die Befundsituationen werden durch die archäologische Firma
Goldschmidt
mit dem 3-D-Laser-Scan-Verfahren aufgenommen. Herr Goldschmidt M.A.
stellte anschließend im Grabungsbüro das Verfahren und die ersten
beeindruckenden Ergebnisse vor.
Herr Goldschmidt M.A.
Herr Schaub M.A.
Am Nachmittag besuchten wir die unter einem 1000 qm großen Zelt
durchgeführte Stadtkerngrabung der Firma Goldschmidt am
Elisengarten, unweit südöstlich des Doms gelegen. Eingangs erläuterte
der Stadtarchäologe, Herr Schaub, die Rahmenbedingungen dieser von der
Stadt Aachen beauftragten Großgrabung. Anschließend führte der
Grabungsleiter der Firma Goldschmidt, Herr Gary White M.A., über
die Grabung und erklärte die komplizierten Befundsituationen, bestehend
aus den erhaltenen Überresten römischer Gebäude mehrerer Steinbauphasen,
den Baustrukturen u. a. der Doppelklosteranlage Stavelot/Malmedy sowie
mittelalterlichen Grubenkomplexen mit gut erhaltenen holzverschalten
Gruben oder Kellern, bis hin zu neuzeitlichen Bauresten.
.
Herr White M.A.
(alle Fotos: Thomas Vogt)
Im Anschluss fand im Zelt noch die
Jahreshauptversammlung statt. 63. Treffen
mit 16 Teilnehmern am 1.11.08 wieder einmal in Xanten im
LVR-Archäologischen Park Xanten und im neuen
LVR-RömerMuseum.
Vormittags führte uns Dr. Jens Berthold über zwei aktuelle
Ausgrabungen
im Park, und zwar in Ins. 34 und 38 mit innerstädtischer Bebauung von
Wohn- und Handwerkerquartieren und vorcoloniazeitlichen Befunden.
Erläutert wurde u. a. der Abgleich von Georadarprospektion und
Grabungsbefund, eine Knochen-Kies-Straße am Rande der
vorcoloniazeitlichen Siedlung und die Planungen zur Untersuchung von
fünf Brunnen.
Eines der im Bau befindlichen Streifenhäuser wurde besichtigt und die
Probleme der heutigen Lehmbauer mit den römischen Bautechniken
erläutert.
Bildmitte: Dr. Jens Berthold
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Xanten führte Jens Berthold durch
das neu eröffnete und äußerst informativ und interessant gestaltete
RömerMuseum
mit spektakulärem Blick von oben auf den gesamten integrierten
Thermenbereich.
(alle Fotos: Thomas Vogt)
62. Treffen mit 18 Teilnehmern am 12.4.08 in Balve im
märkischen Sauerland.
Am Vormittag führten der Leiter der Außenstelle Olpe des
LWL-Archäologie für Westfalen, Herr Priv.-Doz. Dr. Michael Baales,
und Hermann Menne als der zuständige Grabungstechniker über ihre Grabung
eines bei Holzrückearbeiten durchschnittenen eisenzeitlichen
Abschnittswalls auf einem Bergsporn bei Balve.
In der Bildmitte:
Hermann Menne und Herr Dr. Baales
Vor dem halbkreisförmigen Wall lag ein 3 m
tiefer Graben mit davor wiederum sternförmig angelegten fünf weiteren
kleineren Gräben. Während der Untersuchungen im Wallschnitt zeigte sich
als älteste Phase eine mit Bruchsteinen gefüllte Holzkonstruktion. Eine
erste 14C-Holzkohlenprobe datiert
diesen Befund überraschend auf etwa 50 v. Chr.
Während eines gemeinsamen Mittagessens in
Balve wurde die Jahreshauptversammlung durchgeführt.
Am Nachmittag schloss sich eine "Höhlenexkursion"
durch das Hönnetal an. Herr Baales erläuterte die jeweilige
Entdeckungsgeschichte und die archäologische Fundsituation der bekannten
Balver Höhle, der Karhofhöhle und abschließend der Feldhofhöhle.
Balver Höhle
Karhofhöhle
Feldhofhöhle
(alle Fotos: Thomas Vogt)
61. Treffen am 25.8.07 im
Braunkohlerevier.
Alan Brown führte zuerst über die Grabung der AS Titz des Rheinischen
Amtes für Bodendenkmalpflege an der Ortskirche von Jüchen-Otzenrath.
Durch den kompletten Abriss waren die Bauphasen der gesamten
Kirchenentwicklung zu sehen. Danach wurde die Grabung im Tagebau Hambach
besucht. Außer den Restbefunden der römischen villa mit einem
Speicherbau und burgus an der Tagebaukante wurde die laufende
Untersuchung von vier römischen Brunnen in unterschiedlichen
Bearbeitungsstadien auf der 1. Sohle des Tagebaus in 26 m Tiefe
erläutert und die Grabungsmethodik diskutiert. Abschließend wurde noch
das eisenzeitliche Gehöft im Freigelände der Außenstelle Titz
aufgesucht.
Alan Brown
(Fotos: Jürgen Tzschoppe)
60. Treffen am 3.3.07 in Bonn. Am Vormittag
wurde durch die Ausstellung "Von den Göttern zu Gott - Frühes
Christentum im Rheinland" im Rheinischen Landesmuseum Bonn geführt.

Nach der Jahreshauptversammlung wurde am Nachmittag aus aktuellem Anlass
nochmals die Flächengrabung des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege
im
Vorfeld des Baus des IKBB / UNCC (Internationalen
Kongresszentrums Bundeshaus Bonn/ United Nations Congress Center)
besucht. Die technischen Vorbereitungen einer Spezialfirma zur
geplanten Translozierung eines Teils des römischen Bades wurden von dem
Grabungsleiter Dr. C. Ulbert erläutert.

(Foto: Hermann Menne)
(Fotos: Jürgen Tzschoppe)
Das römische Bad wird in mehrere Großblöcke geteilt, die gehoben und
innerhalb der Baugrube zur Zwischenlagerung versetzt werden, um dann
ihren endgültigen Platz im Bereich des zukünftigen Hotelbaus zu
erhalten.
Abschließend wurde der Stand der Untersuchungen im Bereich der
Streifenhäuser dargestellt.
(Foto: Hermann Menne)
59. Treffen mit 13 Teilnehmern in Bonn. Am
Vormittag wurde durch die Ausstellung "Roots - Wurzeln der Menschheit"
mit der Zusammenstellung aller wichtigen Originalfunde, Skelette und
Artefakte von Neandertalern und deren Vorfahren geführt. Am
Nachmittag wurde die Flächengrabung des Rheinischen Amtes für
Bodendenkmalpflege im Vorfeld des
Baus des IKBB / UNCC (Internationalen Kongresszentrums Bundeshaus Bonn/
United Nations Congress Center)
besucht.
Dr. Ulbert

(Foto: Hermann Menne)
(Fotos: Thomas Vogt)
Ein Team von 50 Ausgräbern, die für dieses Projekt eingestellt
wurden, untersuchen ein 3,7 ha großes Areal im römischen Zivilvicus.
Der Grabungsleiter Dr. C. Ulbert gab einen Überblick über die
archäologische Ausgangssituation und erläuterte die
Dokumentationsmethode (die Systeme ArchäoCad und ArchäoData der Fa.
Arctron sowie PhoToPlan kommen hier erfolgreich zum Einsatz).
Anschließend stellte er die umfangreiche Fundbearbeitung vor und führte
über die Grabungsfläche mit der gut erhaltenen Badeanlage, einem
gallo-römischen Umgangstempel und einem Ziegelofen. Außerdem wurden
unter teilweise bis zu vier Meter mächtigen Schichtpaketen Fundamente
von 8 Streifenhäusern, Kanalsysteme und äußerst fundreiche Abfallgruben
von bis zu 50 m Durchmesser untersucht.
Im Anschluß wurde noch der römische Keller unter dem Haus der
Geschichte besucht. Er gehört zu einem der im Zuge des Museumsneubaus
hier ausgegrabenen Streifenhäuser des vicus und konnte in seiner
Originallage erhalten werden.
(Foto: Hermann Menne)
58. Treffen mit 8 Teilnehmern am 6.5.2006
in Paderborn und im Klostermuseum Dalheim.
Nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Stadtarchäologie führte
der Stadtarchäologe Dr. Sven Spiong und einer der Grabungsleiter Bernd
Steinbring M.A. über das aktuelle Ausgrabungsprojekt „Kötterhagen“.
(Fotos: Hermann Menne)
Hier wurden im 11. Jahrhundert die Kalksteine für den Dom, die
Kaiserpfalz, den Bischofspalast und die Domburgmauer gewonnen. Der
so entstandene Graben von bis zu 15 m Tiefe diente dem Schutz der
Bischofsburg und wurde ab dem 12/13. Jahrhundert stetig aufgefüllt und
mit bürgerlichen Steinhäusern bebaut. Durch die Ausgrabungen ist eine
lückenlose Darstellung der, bedingt durch die Hanglage am Rand des
Steinbruchs, jeweils auf dem Vorgängerbau aufgesetzten Steinbauten,
parzellengetreu bis heute, möglich.
Ein Spaziergang durch den Dombereich mit der
Kaiserpfalz
und der Aula, in der sich 799 Papst Leo mit Karl dem Großen getroffen
hat, um die Kaiserkrönung zu besprechen, sowie ein Besuch der im letzten
Jahr ausgegrabenen Gewölbekeller aus dem 17./18. Jahrhundert, die heute
in die Gastronomie eines Hotels integriert sind, rundete den
informativen und kurzweiligen Gang durch die Paderborner Stadtgeschichte
ab.
(Fotos: Jürgen Tzschoppe)
Am Nachmittag wurden wir durch die imposante Anlage des
ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes Lichtenau -
Dalheim südlich von Paderborn geführt, wobei die wechselvolle
Geschichte der einzelnen Gebäude erläutert wurde.
(Fotos: Hermann Menne)
Aus der fast vollständig erhaltenen Klosteranlage
mit seiner Blütezeit im Barock, u.a. mit spätgotischen
Wandmalereien im Kreuzgang, wurde nach der Säkularisation eine
Staatsdomäne mit Stallungen in den Klostergebäuden. Seit 2001 richtet
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in dem Ensemble das europaweit
erste Museum für Klosterkultur ein.
57. Treffen mit 15 Teilnehmern am 25.3.2006
im Deutschen
Bergbau-Museum-Bochum
zu einer interessanten Führung des Archäologen Herrn Beba M.A. durch die
eindrucksvolle Sonderausstellung "Das
Schiff von Uluburun - Welthandel vor 3000 Jahren".
(Fotos: Hermann Menne)
Anschließend fand die jährliche Mitgliederversammlung statt.
56. Treffen mit 24 Teilnehmern
am 22.10.2005 in Köln am Kurt-Hackenberg-Platz zur Besichtigung der
archäologischen Untersuchungen im Zuge des Baus der Nord-Süd-Stadtbahn.
(Fotos: Thomas Vogt)
Franz Kempken M.A. (Geschäftsführer
der ARGE KölnArchäologie der Firmen ABS, Artemus u. Fundort) und Dr.
Jens Berthold (Grabungsleiter) gaben zuerst einen Überblick über die
Archäologie dieses geschichtsträchtigen Bereichs der Stadt Köln.
Angefangen vom römischen Rheinhafen unmittelbar vor der Stadtmauer, über
frühmittelalterliche Bebauungsspuren, die mittelalterliche Domimmunität
bis hin zu den neuzeitlichen Häuserblöcken sind innerhalb von 18 Monaten
auf 2800 m² 13 m Kulturschichten teils mit organischer Erhaltung zu
bewältigen.
Prägend für den Verlauf der Grabung
und die Grabungstechnik sind hier neben der Integrierung in einen
komplexen Bauablauf, das hohe Tempo und die besonderen Bedingungen einer
unterirdischen Grabung - das Grabungsareal ist für die Aufrechterhaltung
des Verkehrs mit einer Stahlkonstruktion und Betonplatten überdeckt.
Ein Schwerpunkt der Führung auf der
Grabung bildete daher neben der Erläuterung der augenblicklichen
archäologischen Befundsituation die Grabungstechnik. Das Graben bei
künstlicher Beleuchtung, die Grabungsmethodik, Sicherheitsaspekte und
eine Reihe weiterer Probleme wurden dargestellt und diskutiert.
55. Treffen am 25.6.2005 in
der
Außenstelle Titz-Höllen des Rheinischen Amtes für
Bodendenkmalpflege zum Thema "Experimentelle Archäologie".
Josef Franzen gab einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der
einzelnen Nachbauten der eisenzeitlichen Gebäude auf dem
Versuchsgelände. Es schloß sich eine intensive Diskussion über die damit
verbundenen Problemfelder an.
(Fotos:
Dr. Ursula Francke)
54. Treffen am 9.4.2005 im
Neanderthal-Museum in Mettmann. Eine Führung durch die
Ausstellung wurde mit einer Besichtigung des Originalfundplatzes
verbunden.
Außerdem fand die jährliche Mitgliederversammlung statt.
53. Treffen mit 22 Teilnehmern am 16.10.2004 im
Archäologischen Park Xanten (APX).
Der Grabungsleiter, Herr Dr. Jens Berthold, vermittelte den Teilnehmern
eingangs einen Gesamtüberblick über die Geschichte des Parks und die
Entwicklung der römischen Besiedlung im Xantener Raum und erläuterte dann im
Grabungsareal die Ergebnisse der diesjährigen Grabungskampagne der
"Sommerakademie".

(Foto: Hermann Menne)
(Foto: Dr. Ursula Francke)
Auf dem anschließenden Rundweg durch
den heute bestehenden Park zeigte er außer den bestehenden
Gebäudekomplexen die konkreten Planungen von Neubauten.
(Fotos: Dr. Ursula Francke)
Während eines Spazierganges außerhalb
des heutigen Geländes erläuterte er anhand der durch Pflanzungen
sichtbar gemachten Gebäude und Straßenstrukturen die bislang
vorliegenden Planungen und die Neugestaltung des zukünftigen erweiterten
Parkareals.
Nachmittags wurde im Verwaltungsgebäude des APX von Herrn Jens Hock M.A.,
Volontär beim APX, die Planungen und Innenstruktur des neuen
Regionalmuseums, dass im Bereich der Basilika der Thermen gebaut wird,
vorgestellt.
Abschließend besichtigten die Teilnehmer noch die Thermenanlage mit dem
Schutzbau.
52. Treffen mit 12 Teilnehmern
als 2-Tages Ausflug am 17. und 18.7.2004 in die Lausitz nach Cottbus.
Am Samstag führte Bernhard Lucke - der auch die gesamte Tour
organisierte - durch das Stadtmuseum.
Am Nachmittag wurden die Ausgrabung
eines mesolithischen Fundplatzes und eines Wölbackersystems unter
Führung der Grabungsleiterin Frau J. Fries im Tagebau Jänschwald
besucht.
Mit einem geselligen Beisammensein fand der Tag seinen Ausklang.
Am Sonntag besuchte man die alte Festung Peitz und besichtigte unter
Führung von Frau Franke das Hüttenmuseum (Metallgewinnung aus
Raseneisenerz).
Anschließend wurde die rekonstruierte Slawenburg
Raddusch im Spreewald besucht. Herr Dr. D. Westendorf führte
durch Anlage, die an dem authentischen Standort einer von 1984 bis 1990
ausgegrabenen Slawenburg errichtet wurde.
(alle Fotos: Dr. Ursula Francke)
51. Treffen
mit 27 Teilnehmern am 20.3.2004 im westfälischen Landesmuseum für
Archäologie in
Herne
(Fotos: Bernhard Lucke)
mit Führung durch die nach dem Vorbild einer Ausgrabung
gestalteten Ausstellung. Ein sehenswerter, spannender, informativer und
ständig neugierig machender Gang durch die Welt der westfälischen
Archäologie!
Anschließend fand die jährliche Mitgliederversammlung statt.
50. Treffen am 13.9.2003 am
Ort der
Varusschlacht in
Kalkriese bei Osnabrück mit 10 Teilnehmern. Die aktuelle Grabung mit
der speziellen Problematik der Befund- und Funderhaltung, deren
Dokumentation und Interpretation wurde von der Grabungsleiterin Frau Dr.
Wilbers-Rost und dem Grabungstechniker Axel Thiele erläutert.
(Fotos: Jochen Altmiks)
Daran schloss sich eine Führung durch das Museum an.
49. Treffen
mit 17 Teilnehmern als 2-Tages Ausflug am 5. und 6.7.03 nach Hessen in die
Wetterau.
Am Samstag wurde zuerst das keltische Oppidum auf dem
Dünsberg nordwestlich von Giessen besucht.
Der RGK - Projektleiter, Herr Dr. Rittershofer, gab einen historischen
Überblick über die Besiedlungsgeschichte und die Befestigungssysteme des
Dünsberges und führte zusammen mit dem Grabungstechniker Martin Marinow über
die Grabungen der letzten Jahre.
Die örtliche Grabungsleiterin, Frau Dr. Claudia Nickel, erläuterte die
gerade begonnene aktuelle Grabung und informierte über das angewandte
Dokumentationssystem mit dem "Singularch"-Programm.
Am Nachmittag traf man sich in Bad Nauheim, wo auf einem Rundgang der
archäologische Pavillon besucht wurde. Anschließend erläuterte Dr. Claus
Weber die keltischen
Salzsiedereien an der Grabung an der Dankeskirche. Mit einem
geselligen Beisammensein fand der Tag seinen Ausklang.
Am Sonntag wurde das römische Limeskastell
Saalburg bei Bad Homburg besucht.
Saalburg
Mithräum
Eine sehr anregende und informative Führung durch Marion Nickel
ermöglichte Einblicke in die römische Zeit und vor allem die besonderen
Lebensumstände der römischen Soldaten am Limes.
Am Nachmittag fuhr man weiter zum
Glauberg nordwestlich von Büdingen. Zuerst wurde das kleine
Museum in Glauberg besucht und sodann der rekonstruierte keltische
Fürstengrabhügel mit Prozessionsstraße und Wallsystem besichtigt.
Glauberg (alle Fotos:
Hermann Menne)
Dr. Claus Weber referierte die Grabungsumstände und die Befunde.
Anschließend führte er auf das Glaubergplateau und erläuterte auf einem
Rundweg die Besiedlungsgeschichte des Berges, die mit einer
bronzezeitlichen Befestigung begann. Die keltische Wallanlage wurde
ebenso einbezogen wir die noch erhaltenen Reste der staufischen Stadt
und der zeitgleichen Burg.
48. Treffen
mit 38 Teilnehmern am 5.4.2003 in Maastricht (NL). Zu Beginn gab der für
die Grabung zuständige und verantwortliche Archäologe der Gemeinde
Maastricht, Drs. Eric Wetzels, eine Einführung in das Projekt der
Stadtkerngrabung Markt-Maas vor dem Stadhuis.
(alle Fotos: Hermann Menne)
Der Grabungsleiter, Drs. Edwin Hoven,
von der ausführenden Fachfirma W.S. van de Graaf (Emmerich) erläuterte
auf einem Rundgang die Grabung mit der Stratigrafie des
mittelalterlichen bis neuzeitlichen Stadtkerns.
Im Anschluß wurde eine Grabung für eine neue Tiefgarage vor dem Vrijthof
von Drs. E. Wetzels erläutert.
Am Nachmittag führte Dr. Titus Panhuysen, (Stadtarchäologe Maastricht)
durch seine Ausgrabung eines römischen Heiligtums 1983 unter dem
heutigen Hotel Derlon. Die Grabungsbefunde wurden konserviert und in
vorbildlicher Weise in den Frühstücksraum des Hotels (Museumskeller
Derlon) integriert.
Anschauliche Fotos, Infotafeln und Vitrinen ergänzen den erlebbaren
archäologischen Befund. Auf einem Spaziergang erläuterte er weitere
römische Fundpunkte der Stadt Maastricht.
Der weitere Nachmittag stand im Zeichen der neuen niederländischen
archäologischen Qualitätsnormen (KNA-Kwaliteitsnorm Nederlandse
Archeologie) (s.
Mitteilungen). Das Zustandekommen und die Zielsetzung
dieser für alle Archäologen der Niederlande geltenden Norm wurde von
Drs. Nico Aten von der neu gegründeten Kontrollbehörde RIA
(Rijksinspectie vor Archeologie) vorgestellt. Dr. Panhuysen stellte die
Probleme der Stadtarchäologie im Umgang mit dieser Norm und Herr Drs.
W.S. van de Graaf sowie Herr Drs. E. Hoven die Auflagen und die ersten
Erfahrungen damit aus der Sicht einer ausführenden Grabungsfirma vor.
Eine intensive Diskussion schloss diesen von der Firma van de Graaf
bestens organisierten informativen Tag ab.
47. Treffen
mit 22 Teilnehmern am 15.2.2003 in der Umgebung von Valkenburg in den
Niederlanden zum Thema "Kalk- und Feuersteinnutzung". In einem
Steinbruch wurde von Rudi Dortangs die Feuersteinentstehung, der Abbau
und die unterschiedlichen Feuersteinarten erläutert.
Ein historischer Kalkbrennofen wurde besichtigt und der Brennvorgang
dargestellt. Schließlich führte er durch ein über 25 km weit verzweigtes
Untertageabbaufeld für Kalkstein.
(alle Fotos: Hermann Menne)
Rudi Dortangs erläuterte fachkundig und anschaulich die Abbauvorgänge.
Abschließend wurde in Valkenburg noch
ein neolithischer Feuersteinabbaugang besichtigt.
Zwischendurch fand die jährliche Mitgliederversammlung statt.
46.Treffen
mit 9 Teilnehmern am 2.11.2002 im Industriemuseum
Ziegelei Lage/ Westfalen. Schwerpunkt der Führung durch den
wissenschaftlichen Leiter Herrn Dr. Immenkamp war die Darstellung der
einzelnen Aufbereitungs- und Arbeitsabläufe der Handstrichziegelei mit
eventuell auf Ausgrabungen noch erkennbaren Spuren (Lehmabbau mit
Anhäufungen von ausgelesenen Steinen, Aufbereitung in kreisförmigen
Mischbühnen, Formgebung, Trocknung auf Hagenbänken und Brennen im
Feldbrandofen). Die Maschinenziegelei wurde an einem Hoffmann´schen
Ringofen der ehemaligen Ziegelei Beermann erläutert.
>> ausführliche Beschreibung unter
museen
45.Treffen
mit 16 Teilnehmern am 13.7.2002 auf der Verursachergrabung der Fa.
v.d.Graaf (Emmerich) in Rheinbach-Weilerfeld (bandkeramische
Siedlung, Schwarzerdebefunde, eisenzeitliche Siedlung und Gräber,
römische Siedlung und Gräber, Materialentnahmeflächen und damit
verbundene "Scheinbefunde") mit Vorstellung der EDV-gestützten
Dokumentation und der dazu erforderlichen Kommunikationsmittel.
Außerdem wurde vom RAB das Spektrophotometer zur exakten
Sedimentfarbansprache ( s. Grabung aktuell-Geoarchäologie)
vorgeführt.
44.Treffen mit 12 Teilnehmern als
Zweitagestour am 25. und 26. 5. 2002 mit geführter Besichtigung durch
den Europäischen
Kulturpark Reinheim (D) und Bliesbrück (F) mit eisenzeitlichem
Fürstenhügel, römischer villa, vicus und der Thermenanlage. Am nächsten
Tag wurden in Bundenbach im Hunsrück die späteisenzeitliche
Höhensiedlung Altburg, die Burgruine Schmidtburg und die historische
Schiefergrube Herrenberg besichtigt.
>> ausführliche Beschreibung unter
museen
43.Treffen mit 18 Teilnehmern am 9.3.2002 im
Museum für antike Schifffahrt in Mainz mit Führung durch die
Ausstellung und die Restaurierungswerkstätten.
42.Treffen am 1.9.2001 in Blankenheim in der
Eifel mit Führung über die laufende Grabung zur
Wasserversorgung der Burg mit Hochdruckleitung, antikem Tunnel
und dem Wasserhaus.
41.Treffen am 7.7.2001 auf einer Grabung in
Dorsten-Holsterhausen zum Thema EDV-gestützte Dokumentation und einer
Führung durch das Museum Haltern.
40.Treffen am 10.3.2001 in der
Vulkanparkstation Mayener Grubenfeld mit Führung durch die
römische Ausstellung und das historische Abbaufeld sowie der Führung
durch das neue
Museum über den antiken Steinbrüchen.
39.Treffen am 2.2.2000 zum Thema Archäologie
und Volkskunde in Wegberg in der Wassermühle
Schrofmühle und dem Flachsmusum mit Vortrag über Versuche zum
Nachbau und der Nutzung mittelalterlicher Flachsdarren.
>> ausführliche Beschreibung unter
museen
38.Treffen am 8.5.1999 im
APX in Xanten mit Führung durch die neuen Forumsthermen, die
neue Grabung im Bereich der Thermen und durch die
Restaurierungswerkstätten mit anschließendem Besuch des Regionalmuseums
zur Besichtigung der ausgestellten Blockbergungen.
>> ausführliche Beschreibung unter
museen
37.Treffen am 13.3.1999 in der Außenstelle
Overath des RAB zum Thema Montanarchäologie mit Besuch von
Bergwerksstollen, Verhüttungsplätzen und Pingen.
36.Treffen am 24.10.1998 im
Archeon
in Alphen in den Niederlanden mit Besichtigung der Nachbauten aus
verschiedenen Zeithorizonten.
>> ausführliche Beschreibung unter
museen
35.Treffen
am 12.9.1998 in der Außenstelle Titz-Höllen des Rheinischen Amtes für
Bodendenkmalpflege mit Besichtigung der aktuellen Grabungen und dem
Thema EDV-Dokumentation 34.Treffen
am 28.2.1998 in der Außenstelle Titz-Höllen des Rheinischen Amtes für
Bodendenkmalpflege mit Besichtigung laufender Grabungen
33.Treffen
am 11.10.1997 in Köln auf dem Heumarkt mit Besichtigung der laufenden
Grabungen auf dem mittelalterlichen Marktplatz
32.Treffen
am 22.2.1997 im Mettmann im
Neandertal-Museum 31.Treffen
am 14.9.1996 in Neuwied und Andernach mit Führung durch die
Forschungsstelle Altsteinzeit des RGZM im Schloß Monrepos und
Besichtigung der Ausgrabung in Andernach, Martinsberg
30.Treffen
am 15.6.1996 in Trier und Luxemburg mit Besichtigung der Ausstellung
Spuren der Zeit 29.Treffen
am 23.3.1996 in Köln-Marienburg mit Besichtigung der Grabung des römischen
Flottenlagers Altenburg 28.Treffen
am 28.10.1995 in Duisburg zur Besichtigung der Ausstellung Kalkriese ,
Ort der Varusschlacht und der Besichtigung des Regionalmuseum in Xanten
27.Treffen am 25.3.1995 im Paderborner Land mit Besichtigung der
eisenzeitlichen Wallburg bei Borchen, des Steinkistengrabes und der
bronzezeitlichen Grabhügel bei Etteln und dem Besuch der Ausstellung
Knochenarbeit im Museum der Kaiserpfalz in Paderborn
>> ausführliche Beschreibung unter
allgemeines
26.Treffen
am 21.1.1995 in Bonn im Rheinischen Landesmuseum mit Führung durch die
Ausstellung Mahdia: Das Wrack. 25.Treffen
am 1.10.1994 in Rijkholt in den Niederlanden zur Führung durch die
unterirdischen Feuersteinabbaustellen
Gesprächsrunde am 11.6.1994 in Niederzier-Hambach zum Thema
Ausbildung/Berufsbild der Grabungstechniker
24.Treffen
am 26.2.1994 in Köln im RGM mit Führung durch die unterirdische Domgrabung
Exkursion in 1993 nach Trier mit Besichtigung laufender Grabungen
23.Treffen am 15.5.1993 in Köln auf dem Heumarkt
mit Besichtigung der Sondagegrabungen
22.Treffen
am 27.3.1993 in Jülich im Römisch Germanischen Museum am Hexenturm mit
Besichtigung und Führung durch die Ausgrabungen an und in der Zitadelle
21.Treffen
am 12.12.1992 in Xanten, in der Außenstelle des RAB zum Thema
Großblockbergungen und Konservierung von Holzbefunden
20.Treffen
am 27.6.1992 in Inden beim Verein LAND e.V. mit dem Thema archäologische
Aufarbeitung großflächiger Siedlungsräume und Grabungsbesichtigung
19.Treffen
am 28.3.1992 in Köln im RGM mit dem Thema Bestimmung von Gesteinen auf der
Grabung 18.Treffen am 8.2.1992 in Frechen
im Keramikmuseum zum Thema Ofengrabungen mit Führung zu den
restaurierten Ofenbefunden im Frechener Oberdorf
17.Treffen
am 5.10.1991 in Oerlinghausen im archäologischen Freilichtmuseum
Treffen am 6.7.1991 in Erkelenz-Kückhoven zur
Besichtigung der Grabung des bandkeramischen Holzbrunnens
16. Treffen am 23.3.1991 in Mönchengladbach-Rheydt im Schloß mit
Besichtigung der Grabung 15. Treffen
am 1.12.1990 in Duisburg im Kulturhistorischen Museum zum Thema Methode
- Stratum oder Relief 14.Treffen
am 8.9.1990 in Niederzier-Hambach in der AS des RAB zum Thema
Experimentelle Archäologie 13.Treffen
am 12.5.1990 in Köln im RGM mit dem Thema der Kartomat, die Gersbachsche
Zeichenmaschine und einer Besichtigung der Ausstellung Archäologie
in NRW 12.Treffen
am 17.2.1990 in Zülpich-Bessenich in der AS des RAB zum Thema
Dokumentation mit dem Stellensystem und einer Führung durch die
Römerthermen in Zülpich 11.Treffen am
25.11.1989 in Duisburg im Niederrheinischen Museum zum Thema
Zeichnerische Dokumentation 10.Treffen
am 26.8.1989 in Bedburg-Paffendorf im Infozentrum der Rheinbraun und Fahrt
durch den Tagebau Hambach 9.Treffen
am 17.5.1989 in Krefeld im Museum Burg Linn zum Thema Ausgrabung und
Dokumentation von Bestattungen und einer Führung über die Grabung
Krefeld-Gellep 1.4.1989
Gründungsversammlung Grabung e.V. in Köln
8.Treffen am 21.1.1989 in Olpe zum Thema Grabungsfotografie
7.Treffen
am 1.10.1988 in Bonn im Rheinischen Landesmuseum zum Thema AdR
6.Treffen am 3.9.1988 in Monschau zum Thema Glas
und in Hambach mit Besichtigung eines Glasofennachbaus
5.Treffen
am 7.5.1988 in Köln in der Glasgalerie Königsforst und der Besichtigung
der Sonderausstellung Glas der Caesaren
4.Treffen
..... 3.Treffen
am 3.10.1987 in Köln im RGM mit Besichtigung der Grabung an Groß St.Martin
2.Treffen
am 25.5.1987 in Xanten in der Außenstelle des RAB
1.Treffen
am 11.10.1986 in Köln am Fühlinger See
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